Die Textilsammler im RepaNet-Netzwerk haben 2019 1.600t Kleidung im Inland einer Wiederverwendung zugeführt. Angesichts der künftigen veränderten politischen Rahmenbedingungen fordert RepaNet jetzt die politische Absicherung ihrer gemeinnützigen und ökologischen Leistung.

Die Daten und Fakten der RepaNet-Markterhebung 2019 – die übrigens in der RepaThek gelesen werden kann – zeigen die Leistungen der sozialwirtschaftlichen Re-Use-Betriebe Österreichs, ergänzt mit einer bundesweiten Schätzung des gesamten Re-Use-Sektors. Etwa 43% der über 262.000 Tonnen eingesparter CO2-Äquivalente durch Re-Use sind demnach auf die Aktivitäten der RepaNet-Mitglieder zurückzuführen. Im Bereich Textil werden von unserem Netzwerk etwa 1.600 Tonnen Kleidung im Inland einer Wiederverwendung zugeführt. Um diese Leistung sicherzustellen, muss die Politik allerdings jetzt die notwendigen Weichen stellen.

In der heute veröffentlichten Presseaussendung „Sozialwirtschaftliche Kleidersammlung muss jetzt gestärkt werden“ weist RepaNet auf die Notwendigkeit hin, die Rolle der sozialwirtschaftlichen Textilsammler anzuerkennen und eine bundesweite langfristige Absicherung der Kreislaufwirtschaftsarbeitsplätzen in ihren Betrieben zu ermöglichen. Neben arbeitsmarktpolitischer Förderung ist die Finanzierung aus Geldern der Umweltressorts wünschenswert. Besonders relevant wird dies angesichts der bevorstehenden europaweit verpflichtenden flächendeckenden Textilsammlung ab 2025, bei der, um einen Kollaps des bestehenden Systems zu vermeiden, eine Ausdifferenzierung in zwei Sammelqualitäten – Re-Use und Recycling – zu überlegen wäre.

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Zur Presseaussendung von RepaNet auf APA-OTS

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